Noch ein paar Worte zu meiner Person:

Ich bin 1959 in Köln geboren und am Eigelstein aufgewachsen, also Urkölner und stolz darauf. Über die Stationen Nippes, Longerich, Vogelsang und Ehrenfeld hat es mich jetzt auf's städtische Land nach Auweiler verschlagen, Köln's einzigem Stadtteil ohne Ampel. 

Nach dem Abitur 1979 am Hansa-Gymnasium habe ich 17 Semester Jura an der Uni Köln studiert, ohne jedoch den Abschluß zu machen, denn mein Studentenjob als Taxinachtfahrer hat mir soviel Spass gemacht, dass ich 1981 zeitgleich während dem dann zugegebenermassen nicht mehr ganz so ernst betriebenen Studium den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt habe.

Mitte der 80er Jahre ging's ja dann auch richtig los mit den Personal Computern, die ich zunächst aber nur zum Eigenbedarf (Verwaltung und Lohnabrechnung) verwendet habe. Erste Erfahrungen habe ich mit dem Commodore VC20, einer Datasette und vielen Seiten mühsam abgetipptem Basic Quelltext aus einer Zeitschrift (ich glaub' es war die CT) gemacht. Im Taxi habe ich die Wartezeiten genutzt und mich intensiv mit der Theorie auseinandergesetzt und irgendwann zufällig einen Fahrgast kennengelernt, der mich letztendlich zum Programmieren gebracht hat, indem er mir professionelle Unterstützung und die notwendigen Werkzeuge angedient hat.


Damit war dann der Startschuss zum Umstieg zur EDV gefallen, während sich mein Taxibetrieb mit damals 9 Fahrern und 2 Taxen als gesundes und notwendiges wirtschaftliches Rückgrat erwiesen hat. Seit einer für mich sehr erfolgreichen Messeteilnahme mit meiner selbsterstellten Taxisoftware (Taxitag 1987, rodat-Taxi) bin ich hauptberuflich in der EDV Branche tätig, davon 7 Jahre bis 1994 als "Einzelkämpfer" von Vogelsang aus, danach 15 Jahre durchgehend im Computerzeit Team in Köln Bickendorf und heute wieder als Einzelkämpfer, "back to the roots" gewissermaßen.

Während dieser gesamten Zeit habe ich eine Menge Erfahrung in allen Bereichen der Informationstechnologie sammeln können, mit Schwerpunkten Netzwerktechnik, Kommunikationslösungen, Datenrettung und allgemeinen Problemlösungen verschiedenster Natur. Im Grunde habe ich täglich mindestens ein Problem lösen müssen, von dem ich am Tag zuvor noch nichts wusste.
Davon können Sie heute profitieren.

Ich habe diverse Softwareprogramme geschrieben und unter anderem eine automatisches Lesesystem für Blinde selbst entwickelt und vertrieben.
DOS, Novell und Windows Betriebssysteme in allen Versionen (incl. Terminalserver) beherrsche ich sicher; seit Intelprozessoren verbaut werden gehört auch Mac OS ab 10.x dazu. Das komplette Sortiment der Standardanwendungen für alle genannten Betriebssysteme ist mir bestens bekannt und vertraut.

Spezielle (also überdurchschnittliche) Kenntnisse habe ich mir in in den folgenden Paketen angeignen können, da sie (bzw. die Vorversionen) mich über die gesamte Zeit begleitet haben: GS Auftrag und GS Buchhalter (heute GS Office, Sage), David.fx und chayns® (Tobit.Software), VMware -Server -Desktop und -Fusion (VMware), Proxmox Virtualisierung, diverse Recovery- und Datensicherungsplattformen (Veritas, Acronis, Arcserve), diverse SQL Serversysteme, Datenbanken und deren Konvertierung, allgemeine Kommunikationstechnik und spezielle Softwarelösungen. Zudem bin ich für die meisten der o.g. Aufgaben und Softwarelösungen vom Hersteller zertifiziert und habe auch von der Seite entsprechende Unterstützung.

Als meine grösste abgewickelte technische Herausforderung ist für mich die Betreuung der Vermittlungstechnik der Taxizentrale Köln zu nennen, die ich nach ihrem Umzug zum Bonner Wall 1991 als externer Dienstleister 8 Jahre lang im 24 Stunden Service gewartet habe. Dazu habe ich eine spezielle Ausbildung zum Techniker bei der Fa. Mikrotek SRL in Udine, Italien, für deren Großrechner genossen. Durch die (auch heute immer noch vorhandene) Verbundenheit mit dem Taxigewerbe und dem hohen Anspruch dieser Aufgabe, hat mir diese Zeit besonders viel Freude bereitet.

Privat bin ich zum überzeugten Apple Benutzer mutiert ( lange Jahre unvorstellbar...), nutze heute überwiegend einen iMac in Verbindung mit Virtualiserungssoftware (um gelegentlich mit Windows oder Linux fremdzugehen). In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit CNC Fräsen, Drehmaschinen, Modellbau, Reisen und Motorradfahren, zwischendurch versuche ich Bassspielen zu erlernen.

Forex und CFD Handel, Auswertung von Chartsignalen und Entwicklung eigener Handelsstrategien sowie deren automatischen Umsetzung gehören zu meinen bevorzugten Tätigkeiten am Computer. Dies  beschäftigt mich nun schon seit ca. 1990 und hat sich mittlerweile zum Mittelpunkt meiner beruflichen Tätigkeit entwickelt; da es völlig unabhängig von Zeit und Konjunktur ist, kann diese Tätigkeit theoretisch 24 Stunden am Tag und von jedem beliebigen Ort mit Internetanschluß ausgeübt werden. Mehr dazu unter www.tradomat.de.

Zur privaten Homepage gehts hier lang: www.wkuebel.de

Ich bin trittsicher in allem, was ich anbiete, mit anderen Worten: ich kann das!
Was ich nicht kann, biete ich auch nicht an.

Dennoch kann ich auch ohne "es zu können" oftmals helfen, weil ich keinen Schmerz damit habe, Ihnen jemanden zu benennen, der es kann. Und ich kenne sicher jemanden. Ich habe im Laufe der Jahre ein ganzes Netzwerk von externen Partnern und Kontakten aufgebaut, deren Kompetenzen sich mit Sicherheit homogen in jedes denkbare Projekt einbauen lassen.

In der EDV gilt: man kann (und muss) nicht alles wissen, sollte aber immer einen Telefonjoker haben.

Meine geschäftliche Philosophie und pragmatische Ausrichtung könnte man kurz in 2 Sätzen darstellen: "Weniger kann deutlich mehr sein" und "wenn es funktioniert, ist es auch in Ordnung". Diese Einstellung macht mich nicht unbedingt zu einem Starverkäufer, dafür verspreche ich aber auch sicher nichts, was ich nachher nicht halten könnte.

Privat versuche ich meine "Meinung zu leben", so gut es geht jedenfalls.

 


 

Zum Schluss noch für diejenigen, die mich schon länger kennen, eine allgemeine Antwort auf die Frage, warum ich denn jetzt wieder als Einzelunternehmer tätig bin:

Selbstverständlich gibt es für einen solch bedeutenden Schritt viele Gründe, wichtige und weniger gewichtige. Der Gedanke ist also nicht spontan entstanden, sondern länger gereift.

Ausschlaggebend und damit Kernpunkt war eindeutig, dass ich nach 15 Jahren im Team das Gefühl hatte, nicht mehr wirklich vorwärts zu kommen; mich in dem was ich mache ständig aufzureiben, gegen Wände oder im Kreis zu laufen. Ich habe mich mehr mit dem Umfeld meiner Arbeit beschäftigen müssen, als mit dem eigentlichen Auftrag. Mein Beruf (kommt ja von Berufung) ist so leider schleichend zum "Job" geworden.

Das hat sehr grosse Unzufriedenheit bei mir erzeugt. Da mein Tag seit jeher zu deutlich mehr als einem Drittel aus Arbeitszeit besteht, sollte diese für mich immer auch einen gewissen Spassfaktor haben. Deshalb habe ich hier an der Stelle die oft zitierte Reissleine gezogen.

Rein statistisch habe ich (Anfang 2009 berechnet) ja noch ca. 27 Jahre zu leben und will auch noch ein paar Jahre arbeiten. Also habe ich mir gedacht, um es mit den Worten einer bekannten Kölner Musikantentruppe zu sagen:

Wenn nicht jetzt, wann dann?